Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

Mitglied im

Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

1. Wanderung

durch das Diemel Tal -

zwischen Lamerden-Ostheim

 

Am 15.09.2022, ein Tag nach unserer Ankunft im Hotel "Stadt Bremen", trafen sich die Nichtwanderer*innen und Wanderer*innen, zu einem ausgiebigen Frühstück im separaten Frühstücksraum, an dem es an nichts fehlte. Für jeden Geschmack, Kaffee, Tee, Rührei, Brötchen, Müsli und verschiedenen Aufschnittvarianten, auch Marmelade, Toast und sogar ein gekochtes Ei und verschiedene Säfte, war alles vorhanden. Für den Wandertag durfte jeder für sich ein Lunchpaket mitnehmen. Wir hatten genug Zeit d.h. von 06.30 - etwa 10.00 Uhr, bis zu unserer Busabfahrt um 10.00 Uhr.

Heute sollte es für die Wanderer*innen auf eine ca. 4 stündige Wandertour, einer Muschelkalk-Wanderung, von ca. 12 km im Tal der "Diemel" zwischen den Orten Lamerden und Ostheim gehen. Treffpunkt und Start war der Ort Lamerden. Die Nichtwanderer*innen hatten mit Karin Willer ab ca. 13.00 Uhr einen Besuch in einem Korbflechtmuseum und einem Orgelmuseum. Danach war der Besuch einer Orgelbauwerkstatt zusammen mit den Wanderern*innen in Muddenhagen um 15.00 Uhr eingeplant.

Die Wanderer*innen verließen den Bus in Lamerden, Mühlenfeld/Lindenberg-Strasse. Bei moderatem Wetter verlief die Strecke von etwa 10 km Länge auf 190 m Höhe. Höchster Punkt 260 m, tiefster 180 m, Durchschnitts-geschwindigkeit 4,3 km/h. Auf unserer Wanderung kamen wir an Obstbäumen vorbei, an denen wir uns natürlich reichlich bedienten. Ein paar Zwetschgen und Äpfel während unserer Tour war mal eine Abwechslung zwischen unserem mitgebrachten Lunchpaket. Eine unserer Wanderinnen rutschte auf einem feuchten und nassen Abhang aus und verstauchte sich dabei ihr linkes Bein. Zur Mittagsrast haben wir unseren Bus davon in Kenntnis gesetzt und um Abholung gebeten. Ein Schäfer trieb während unserer Pause seine Schafherde über einen Steg, auf dem wir uns gerade für unsere Rast niedergelassen hatten. Nach einigen Kilometern erreichten wir unser Ziel, den Ausgangspunkt unserer Wanderung, Lamerden um 14.00 Uhr.

Muschelkalk-Wanderung

 

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     

 

Zur etwa gleichen Zeit wie die Wanderer*innen, waren die Nicht-wanderer*innen mit Karin Willer unterwegs, um in Dalhausen ein Korbflechtmuseum zu besuchen. Auch eine Führung durch das Orgelmuseum in Borgentreich war im heutigen Programm vorgesehen, sowie gegen 15.00 Uhr mit den Wanderern*innen gemeinsam, ein Besuch einer Orgelbauwerkstatt in Muddenhagen.

Die Geschichte des Orgelmuseums

Im September 1980 wurde im ehemaligen Rathaus der Stadt Borgentreich, einer Kleinstadt in der Warburger Börde zwischen Kassel und Paderborn gelegen, das erste Orgelmuseum in Deutschland eröffnet. Fast hätte das klassizistische Gebäude von 1850 nach der Kommunalreform in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einer Straßenbegradigung weichen müssen, doch die Bürger, die Denkmalschutzbehörde mit ihrem Veto sowie der Gedanke ein Museum einzurichten, retteten das alte Gemäuer.

(Text entnommen aus: www.orgelmuseum-borgentreich.de )

 

     
     
     
     
   
     

 

Besuch in der Orgelbauwerkstatt

Firma Simon in Muddenhagen

Arbeitsweise: Vom Holzzuschnitt zum klingenden Instrument

Moderner Orgelbau steht vor der Aufgabe, traditionelle Arbeitsweisen mit aktuellen Fertigungsverfahren zu verbinden. Denn die Pfeifenorgel - das klanglich variationsreichste und technisch komplexeste Instrument - verdankt ihren musikalischen Charakter großer Sorgfalt beim Bau und feinem Gespür für Klanggestaltung bei der Intonation.

Stabile formschlüssige Verarbeitungstechniken  - Schlitz und Zapfen, Schwalbenschwanzzinkung haben such bewährt und zählen deshalb zu den traditionellen Bauweisen im Orgelbau.

Im 12 m hohen Montagesaal wird das neue Werk erstmals zusammengesetzt. Hier bekommen alle Oberflächen auch ihre endgültige Behandlung, die mit feinsten Ölen oder Wachssorten erfolgt.

Von Anfang an, also schon seit der Formengründung, legte Lothar Simon großen Wert auf die Verarbeitung von ausgewählten Massivhölzern, vornehmlich Eiche und Kiefer.

(Text entnommen aus: www.orgelbau-simon.de )

 

 

     
     
     
     

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