Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

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Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

Literarische Wanderung

´    Auf den Spuren von Klaus Groth auf dem Klaus-Groth-Wanderweg

Mit unserem Wanderführer Reinhard Wollschläger, der in Heide ansässig ist, unternahmen wir am 20.04.13 eine ca. 15 km lange Wanderung auf dem "Klaus-Groth-Wanderweg", der in Welmbüttel startete und in Heide endete. Um 09.30 Uhr trafen wir uns mit insgesamt 26 Wanderinnen und Wanderern auf dem Parkplatz gegenüber der Turnhalle. Von dort wurden die Teilnehmer mit einigen Pkws nach Welmbüttel versetzt. Der ursprüngliche Streckenverlauf dieses Wanderweges verlief von Tellingstedt nach Heide. Es ist anzunehmen, dass Klaus Groth diesen Weg, der von seinem Geburtsort Heide zum Geburtsort seiner Mutter führte, oft gewandert ist. Um Punkt 10.00 Uhr machten wir uns in Welmbüttel bei sonnigem Wetter auf die 15 km lange Wanderung, die uns durch Wald- und Moorgebiete (Süderholmer Moor) führte. In den Trink- und Frühstückspausen, die wir an bestimmten Plätzen abhielten, wurden Gedichte und Verse unseres Heimatdichters Klaus Groth, der diese überwiegend in plattdeutscher Sprache geschrieben hat, vorgelesen. Klaus Groth wurde 1819 in Heide geboren. Viele bekannte Gedichte und Verse wie z. B. "Min Jehann", "Lütt Matten de Haas", "Abendfreden", stammen aus seiner Feder.

Unter dem obigen LINK wird das von Heinke vorgetragene

Gedicht "Plattdütsch in Chicago" angezeigt.

 

Wanderkarte des Klaus-Groth-Wanderweges - Tellingstedt-Heide

Geburtshaus in Heide 1819 - 1899       Klaus-Groth-Museum
Treffpunkt auf dem Parkplatz Nähe Turnhalle
Kurze Einweisung und dann "Frisch auf" Waldesruh Start der Wanderung
  Gruppenbild in Welmbüttel  
  Buschwindröschen  
     
Heide 11 km "Min Jungparadies" Gedicht von Klaus Groth
  Bitte mitlesen!  
  Heide 8 km  
    Unser Hinweisschild
    Mittagspause am Teich
  Unser Wanderführer  
Süderholmer Moor    

Vortrag von Heinke in Platt "Plattdütsch in Chicago"  
  Weide in der Blüte Fernmeldeturm von Heide

Rückkehr gegen 14.00 Uhr

Min Jungsparadies

Dat weer min Jungsparadies

Dar wunk ik hin in Snee un Is,

dar dröm ik hin, den Stock min Hand,

in Sommer dör dat gröne Land.

As gung't int Glück, so gung't deran;

Wat trock dat grote Holt mi an;

dat stille Feld, de brune Heid,

de Dörper, an den Weg verstreut.

 

Un endlich winken Torn un Hüs'

Mi dütli rin int Paradies,

bi Ohm un Meddersch, Vettern, Möm

en Week lank nix as Glück to dröhm.

So is mi't hüt ok öwerkam.

Nömt mennigeen de Ehrennam:

Mi klingt de Nam, as klung wat lis

Her ut min Jungsparadies.

 

   
     

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