Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

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Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

7. Etappe " von der Nordsee an die Ostsee"

Aschberg/Ascheffel - Eckernförde - 18. April 2009

Am 18. April 2009 unternahmen die Wanderfreunde unter der Leitung unseres Wanderführers Egon Arps die letzte und 7. Etappe der 20 km langen Wanderung "von der Nordsee an die Ostsee", die von Aschberg/Ascheffel nach Eckernförde führte. Morgens um 07.45 Uhr machte sich eine Anzahl von 5 Pkws mit insgesamt 12 Wanderinnen und Wanderern auf in Richtung Eckernförde, um sich dort an der Ostsee auf dem Parkplatz am Exer 1 um 09.30 Uhr zu treffen. Von dort aus wurden 4 Pkws in Richtung Aschberg/Ascheffel versetzt, um von dort aus die Wanderung in Richtung Eckernförde zu beginnen. Bei sonnigem und warmem Wetter starteten wir gegen 10.00 Uhr. Die Wanderung führte uns durch das "Naturpark Hüttener Berge" mit teilweise hügeligen Abschnitten. Aufgrund der sprunghaft angestiegenen Temperaturen hatten Büsche und Bäume bereits ein saftiges Grün und auch die Buschwindröschen in den Laubwäldern, die Vorboten des Frühlings mit ihren sternförmigen Blütenblättern, blühten bereits. Zwischendurch wurden einige kleine Pausen eingelegt, um den mitgebrachten Kaffee und die Brote zu verzehren. Hin und wieder berührten wir bei unserer Wanderung einige Orte u. a. Fleckeby, Götheby-Holm, Windeby mit dem Windebyer Noor, einem Binnensee. In den Vorgärten der Häuser blühten Magnolien, Japanische Kirsche und die ersten Frühlingsblumen. Auch die Landwirte waren mit ihren Traktoren dabei, die Äcker zu bestellen. An dem Dorfanger in Götheby-Holm legten wir unsere Mittagspause ein. Von dort ging es in Richtung Kochendorf, einem kleinen Ort in der Nähe des Windebyer Noors. Hier wäre noch von einer *Toten- und Knochenbruchgilde zu berichten, die auf einem Gedenkstein  die Jahreszahlen 1749 - 1999 enthielten und auf ein 250 jähriges Jubiläum hinwiesen. * Im Spätmittelalter waren Gilden Notgemein-schaften, in denen sich die Bürger zusammengeschlossen hatten, um gemeinsam der Stadt und ihren Bewohnern drohende Katastrophen zu verhindern. So war die Knochbruchgilde, die als Kochendorfer Gilde um 1700 entstanden sein soll, gegründet worden, um Verunglückte zu unterstützen. Später dienten dieselben Gilden immer mehr geselligen Zielen.

Von hier aus wanderten wir am Ufer des Windebyer Noors entlang und kamen nach einigen Kilometern gegen 15.00 Uhr in den Stadtbereich unseres Zielortes Eckernförde an. Nach dem wir unsere Rucksäcke verstaut hatten, machten wir eine Kaffee-Einkehr im Restaurant des Schwimmbades. Unser Wanderführer Egon Arps überreichte in diesem Zusammenhang den 6 Wanderern, die an allen 7 Etappen mit einer Gesamtlänge von 120 km teilgenommen hatten, eine Ehrenurkunde.

 

Ascheffel

Das Wappen von Ascheffel symbolisiert: Ein in Blau erhöhter goldener Dreiberg, darauf über einem blauen Wellenbalken ein blaues, von zwei begrannten blauen Getreideähren begleitetes Scheffelmaß.

Bekannt ist Ascheffel vor allem für seine Störche, die dort jährlich nisten, sowie für den nahe gelegenen 98 Meter hohen Aschberg mit seinem Bismarck-Denkmal. Das Denkmal stand vor 1920 auf dem Knivsberg in Dänemark. Ascheffel wird erstmalig im Jahr 1510 erwähnt. Der Name leitet sich von „dem Scheffel (Landmaß) an der Au" ab, deshalb die ungewöhnliche Betonung des Namens auf der ersten Silbe. Um 1550 befand sich hier eine Glashütte, 1633 ließ Herzog Friedrich III eine Papiermühle bauen.

Eckernförde.

(dänisch: Egernførde, seltener Ekernførde oder Egernfjord, plattdeutsch: Eckernföör, auch Eckernför, in Angeldänisch: Nysted, Latein: Ekerenforda und Ekelenforda) ist eine über 700 Jahre alte Mittelstadt im Landesteil Schleswig. Von 1867 bis 1970. Das Wappen von Eckernförde symbolisiert: Ein in Gold über drei blauen Wellenleisten breiter, gemauerter blauer Zinnenturm mit geschlossenem Tor, auf dessen Zinnen ein rotes Eichhörnchen läuft.

Fleckeby

Die zwei Eichenblätter im Wappen symbolisieren als Doppeleiche die beiden Ortsteile Fleckeby und Götheby-Holm. Die Wurzeln im Ackerboden deuten auf die Landwirtschaft und der Hammer auf das Handwerk und Gewerbe hin. Die Wellen sollen auf die Lage der Gemeinde an der Schlei hinweisen.

Windeby - dänisch Vindeby

Das Windebyer Wappen zeigt: Ein in Blau gehaltener schmaler goldener Schräglinksbalken, oben ein steigender linksgewendeter goldener Wolf, unten ein goldenes Wagenrad mit fünf Speichen.

 

   

Karte von Ascheffel (anklicken)

Wanderführer Egon Arps

Hier beginnt die Wanderung

Frühjahrsbestellung der Äcker

 

   

Unsere 1. Rast

Buschwindröschen in Blüte

Götheby-Holm mit Reetdachhaus

Ein 50 Jahre "alter" DKW

Japanische Kirsche im Vorgarten

Eine "Entenfamilie" ?

Ente nimmt Reißaus

Die "Männer" wollen es wissen

Putzstunde am Weiher

Am Dorfanger in Götheby-Holm

eine Mittagspause

Blühende Weiden

Toten- und Knochenbruchgilde Kochendorf 1749 - 1999

Vorboten des Frühlings

 

*)Gedenkstein der Toten- und Knochenbruchgilde in Kochendorf

Auf dem

Weg

zum Windebyer-Noor

 

Sumpfdotterblume am Wegesrand

 

     

Windebyer Wanderkarte

 

 

Dieter Peters, Gisela Arps, Ralf Mueller, Karin Mueller, Klaus Hadenfeldt, Egon Arps

 

Verteilung der Ehrenurkunden

 

Die "müden"

Wanderer machen

Siesta

Kaffee-Einkehr

Skulptur im Kurgarten

bei herrlichem Wetter

 

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