Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

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Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

Zum Winterzauber auf den Süllberg

 

Wanderung von ca. 11 km – Vom S-Bahnhof Klein Flottbek wandern wir zum Jenischpark und weiter auf den Elbewanderweg Richtung Wedel durch den Hirschpark mit Abstecher zur Nienstedter Kirche bis zum Baurspark. Von dort auf den 75 m hohen Süllberg mit herrlichen Ausblicken auf die Elbe und Airbus zur Kaffeepause. Einkehr nach Absprache. Treffen am 09.02.2013 um 08.45 Uhr Bahnhof St. Michaelisdonn. (10.32 Uhr S-Bahn Altona Linie S1- Abfahrt Richtung Wedel/Blankenese nach Klein Flottbek)

Um 08.45 Uhr trafen wir uns mit Wanderern aus dem Raum Eddelak, Dingen und St.Michaelisdonn am Bahnhof in St. Michaelisdonn. Zugabfahrt mit der NOB um 09.01 Uhr mit Halt in Burg. Hier stieg unser Wanderführer Dieter Kohn mit einigen Wanderern zu. In Itzehoe, wo wir einige Minuten Aufenthalt hatten, um dann in die NOB Westerland-Hamburg einzusteigen, gesellte sich noch eine Wanderin zu uns, sodass wir bis auf die 5 Hamburger,  nun mit 20 Teilnehmern weiter in Richtung Hamburg-Altona fuhren. Dort erwartete uns schon Werner und Elma auf dem Bahnsteig. Mit der S 1 ging es dann weiter bis Klein-Flottbek, von wo aus wir unsere heutige 13 km lange Wanderung bis hin zum Süllberg, mit einer zum Teil alpinen Herausforderung starteten. Hier in Klein-Flottbek stieß ein weiterer Hamburger auf unsere Gruppe. Wir erwanderten den Jenisch-Park mit seinem alten Baumbestand, der schon in der Zeit um 1800 angelegt wurde und passierten dabei das Jenisch Haus.

Das Wetter war zwar nicht sonnig, aber nach oben hin offen und daher eine gute Voraussetzung für eine schöne Wanderung. Von hier aus machten wir uns auf in Richtung Elbchaussee und wanderten durch den Hirschpark, wobei wir die Nienstedter Kirche passierten. Der Blick in die Kirche wurde uns leider verwehrt, da sie abgeschlossen war. Danach setzten wir unsere Wanderung durch den Bauerspark mit den schönen großen Anwesen fort, um den 75 m hohen Süllberg zu „ersteigen“. Am heutigen Sonnabend fand in Blankenese der Wochenmarkt vor der 1895 erbauten Marktkirche statt. Wir besuchten für eine kurze Andacht die Kirche, die bereits im Jahre 1895 erbaut wurde. Der Innenraum aus der Zeit um 1895 muss bei einer Renovierung im Jahre 2010 total neu gestaltet und modernisiert worden sein, da heute nichts mehr an den Zustand vor 118  Jahren erinnerte.

Blankenese, ein ehemaliges Fischer- und Lotsendorf im Westen Hamburgs, liegt direkt an der Elbe und ist ein beliebtes Ausflugsziel und Wohnort für betuchte Hamburger. Einer der schönsten Wanderwege Deutschlands führt am Ufer der Elbe entlang nach Blankenese. Blankenese ist  auch hinsichtlich der Immobilien- und Grundstückspreise ein absolut teures Pflaster. Der größte Teil von Alt-Blankenese ist rund um den Süllberg angesiedelt, so ging es dann auch zum Teil recht steil bergauf und ebenso steil wieder bergab. Hamburg ein flaches Land? Im Treppenviertel im Stadtteil Blankenese warten auf den Besucher insgesamt knapp 5000 Stufen. Da sich zu dieser Jahreszeit noch kein Laub an den Bäumen befand, hatten wir in Richtung Elbe eine ungehinderte Rundumsicht sowohl landeinwärts als auch zur Wasserseite. Zwischendurch wurden kleine Essens- und Trinkpausen eingelegt. Unsere letzten Wanderer, ein Ehepaar aus Hamburg, traf uns eigentlich rein zufällig bei unserer Rast unterhalb des Süllbergs. Nun war unsere Gruppe mit 25 Teilnehmern vollzählig. Unser Wanderführer, der diese Gegend sozusagen wie seine eigene Westentasche kannte, führte uns durch die Blankeneser Altstadt.

Auf dem Süllberg, im Restaurant und Cafe "Hotel Süllberg", hatte unser Wanderführer schon unsere Ankunft mitgeteilt. Dort war dann auch unsere langersehnte Kaffee-Einkehr. Eine gute Adresse. Von dort aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Elbe mit den vorgelagerten Inseln Neßsand und Schweinesand und dem Airbusgelände auf der gegenüberliegenden Elbseite. Gegen 15.00 Uhr verließen wir den „Süllberg“ um die S-Bahn mit unserer Wandergruppe zu erreichen, die uns dann bis nach Altona bringen sollte. Dort trafen wir gegen 16.10 Uhr ein. Unser NOB-Zug Hamburg-Westerland hatte die planmäßige Abfahrtszeit 16.33 Uhr. Im gleichen Abteil konnten wir Herrn Gosch begrüßen, der von seinem Kurort kam und in Richtung Sylt weiterfahren wollte. Um 18.00 Uhr erreichten wir unseren Zielbahnhof St.Michaelisdonn. Diese Wanderung soll lt. unserem Wanderführer noch einmal wiederholt werden, dann aber zu einer anderen Jahreszeit.

Hier folgen nun einige Fotos die während unser Wanderung "Rund um den Süllberg" aufgenommen wurden.  

 

Ankunft am Bahnhof Fahrt mit der NOB Unsere Wanderführer
Warten auf die S1 Richtung Klein-Flottbek  
In Klein-Flottbek unser Wanderer aus Hamburg Auf geht's Richtung
Jenisch-Park    
Das Jenisch Haus    
Düvelsdenkmal in Teufelsbrück   Kurzer Halt
auf dem Elbewanderweg Gegenüber das Airbus-Werk
  wie gesagt es geht treppauf Hotel und Restaurant Jacob
    Glocke der Nienstedter Kirche
Nienstedter Kirche Zwei Pfauen im Hirschpark  
  Ehemaliges Landhaus der Familie Godeffroy  
Leuchtturm Wittenberge   Marktkirche in Blankenese
Ein Besuch zu einer kleinen Andacht
  Alt-Blankenese am Süllberg
Steiler Weg - bergab das "kleinste" Haus ? Elbterrasse
das alte Fischerhaus   treppab
und wieder treppauf Elbuferweg Elbinseln Neßsand und Schweinesand
  Zum Süllberg Hotel und Restaurant
Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Elbe Herr Gosch  auf der Fahrt nach Sylt

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