Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

Mitglied im

Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

Rund um Todenbüttel

 

Als Ersatzwanderung für die vorgesehene Wanderung nach Schierensee mit unserem Wanderführer Emil Husmann, wurde am Samstag, dem 14.05.2011 der Ort Todenbüttel im Landkreis Rendsburg angefahren. Den Ort erreichten wir mit dem Auto über die Fähre Hochdonn, wobei uns das Navi auf der anderen Kanalseite durch viele für uns unbekannte kleine Orte führte. Entfernung ca. 45-50 km.  In Todenbüttel wurden wir von dem dort ansässigen Klaus Hadenfeldt, Mitglied im Wanderverein-Todenbüttel auf dem Parkplatz in der Nähe der Kirche begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung vor dem Gasthof "Landkroog" erzählte uns der Bürgermeister Otto Harders einige Details über Todenbüttel und den umliegenden Gemeinden. Durch den Ort verläuft die Kreisstrasse K 82, die bis nach Seefeld in Richtung NOK und bis Barlohe in Richtung Rendsburg, führt. Wie in vielen kleinen Orten dieser Größe - Einwohnerzahl 1096 Stand 2010 -  hat auch Todenbüttel ein reges Vereinsleben durch Sport-, Angel-, Gesang-, Jagd- und Landfrauenverein sowie einen Seniorenclub und die VHS. Auch scheint Todenbüttel mit Gewerbe-betrieben wie Bank, Ärzte, Apotheke, Autowerkstatt,  Lohnunternehmen, Tankstelle, Lebensmittelgeschäft und anderen Betrieben einigermaßen gut versorgt zu sein. Im November 2010 ist vermutlich durch einen technischen Defekt die Schule vollkommen abgebrannt. Sorgen macht man sich jetzt wegen der Finanzierung eines Schulneubaus. Im Ort entdeckten wir ein Ortsschild mit dem Namen "Neukirch" 894 km. Mein Verdacht, dass es sich hierbei um einen Ort im Süden Deutschlands handeln muss (Bayern, Schwarzwald), zu denen man eine Städtepartnerschaft pflegt, hat sich damit bestätigt. In Todenbüttel befindet sich an der Durchfahrtsstrasse die Dreieinigkeitskirche und eine Holländermühle mit dem Namen "Senta".

 

Wir starteten zu unserer ca. 15 km Wanderung "Rund um Todenbüttel" mit Klaus Hadenfeldt - einem Namensvetter unseres Klaus Hadenfeldt aus Eggstedt - die uns durch Wald und Flur führte. Die Route führte uns u. a. vorbei an einer Biogas-Anlage mit einem landwirtschaftlichen Betrieb für Milcherzeugung und 500 Milchkühen. Die Biogasanlage, die die anfallende Gülle verwendet,  zu der dann Mais und andere Stoffe hinzugefügt werden, arbeitet vollautomatisch und "fast" geruchfrei. Einsatzstoffe sind z.B. Rindergülle, Schweinegülle, Rindermist, Maissilage, Grassilage, Getreide, Heu u. a. Die in Hamweddel stehende Anlage versorgt das Neubaugebiet der umliegenden Gemeinde mit Zentralwärme. Gegen 14.30 Uhr trafen wir uns dann alle im Gasthof "Landkroog" zu einer gemein- samen Kaffee-Einkehr und einem deftigen Gericht.

Hier nun einige Fotos die während der Wanderung aufgenommen wurden

Holländermühle "Senta" Wappen von Todenbüttel Dreieinigkeitskirche
Treffpunkt Parkplatz nähe Kirche Klaus Hadenfeldt + Emil Husmann
Gedenkstein zur Erinnerung a. d. Erhebung Schleswig-Holsteins von 1848 Unsere Wandergruppe vor dem Gasthof "Landkroog"
Der Bürgermeister erzählt .... Rhododendronbusch Ortsansicht mir Mühle
Wanderung durch Wald und Flur
Ein Rabe im Vorgarten des Fachwerkhauses Neukirch 894 km
Wanderung entlang der Au Besuch einer Biogasanlage
mit 500 Milchkühen Melkkreisel mit 54 Melkstationen
Trächtige Kühe in der  Wartestation Emil, Klaus + Klaus . . .  
Biogasanlage mit 2 Behältern Hier landet das geruchfreie Endprodukt  
Die anfallende Gülle aus den Kuhställen wandert unterir- disch in die Behälter. Zusätzlich werden dann noch Mais- und Grassilage, Heu,  Getreide hinzugefügt. Diese Anlage produziert Wärme, mit der eine benachbarte Neubau-Siedlung zentral beheizt wird.
Mais- und Grassilage, Heu   Ortsansicht mit Kirche

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