Wanderfreunde Eddelak und Umgebung e.V.

Mitglied im

Wanderverband Norddeutschland e.V.

 

Besuch in Hamburgs großem Gemüsegarten

den Vier- und Marschlanden

Am Sonnabend, dem 26. April 2008 starteten wir um 07.59 Uhr unter der Wanderführung unseres Hamburg-Experten, Dieter Kohn, mit der NOB in Richtung Hamburg. In Heide waren bereits einige Teilnehmer zugestiegen. Die übrigen Wanderer stiegen in Burg und in Itzehoe zu, so dass wir diesen herrlichen Tag mit insgesamt 31 Wanderfreunden den "Besuch in Hamburgs großem Gemüsegarten den Vier- und Marschlanden" verbringen konnten. In Hamburg-Altona angekommen, stiegen wir in die S31 in Richtung HH-Hauptbahnhof und wechselten dort in die S21, die uns nach Bergedorf-Aumühle bringen sollte. Dort erwartete uns noch eine kurze Bustour bis nach Curslack, unserem Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. Bei ausgezeichnetem Wetter - Sonne pur - erreichten wir unser erstes Ziel das Freilichtmuseum "Rieck-Haus", ein alter Gutshof aus dem Jahre 1533. Was uns hier in den Vierlanden besonders auffiel, war die vielfältige Blütenpracht, die hier schon 2-3 Wochen weiter fortgeschritten war, als bei uns in Dithmarschen. Als erstes galt unser Besuch dem Freilichtmuseum das sog. Rieck-Haus, dem Sechsruten-Heubarg und Backhaus mit Scheune. Dieses ist das älteste noch erhaltene niederdeutsche Fachhallenhaus in den Vierlanden. Die Inneneinrichtung in "Grootdöns" und Lüttdöns", Stuben für die bäuerliche Familie und den Altenteiler bietet typische Erscheinungsformen wie Alkoven, Intarsienmöbel, Truhen und Wände mit niederländischen Wandfliesen. Im üppigen Bauerngarten wachsen Zier- und Heilpflanzen. Christel Eggers, die Museumsleiterin, die uns in plattdeutsch begrüßte, wusste so Manches über das bäuerliche Leben zu "damaliger" Zeit zu berichten, wobei viele Sprichwörter, die wir heute anwenden, seinen Ursprung im Bäuerlichen haben. Nach dem Rundgang durch die Wohnräume (Döns, Küche) der mit vielen Anekdoten, die zum Teil mit Sprichwörtern untermauert wurden, gab es eine kleine Kaffee-Einkehr. Danach wanderten wir in den Ortskern von Curslack, wo wir der St. Johannis Kirche, deren Bau aus dem Jahre 1599/1603 stammt, einen Besuch abstatteten. Weiter ging es nun mit einem Bus in Richtung Elbe, wo wir den letzten Abschnitt unserer Wanderung von insgesamt ca. 9 - 14 km im Gasthof "Zum Ortkathen" bei Kaffee und Kuchen beendeten.

Vierländer Tracht um 1900 (anklicken)

 

Bahnhof St.Michaelisdonn

bei Nebel

Unsere Wanderer aus Heide

Wanderführer Dieter Kohn

Umsteigen in HH-Altona

Warten auf den Bus . . .

. . . in Richtung Curslack

Altes Fachwerkhaus  

Das "Rieck-Haus"

Zum Lesen bitte anklicken !

Freilichtmuseum

Heubarg mit Ziehbrunnen

Bockmühle für die Entwässerung

Heubarg mit Bockmühle

Bockmühle im Gegenlicht

Förderschnecke aus Holz

Bockmühle mit Zier- und Heilpflanzen

Empfang unserer Gruppe

Küche mit echten Delfter Fliesen

Küchengeräte

  Museumsleiterin Christel Eggers

Auf der Hühnerbank

Blick in die "Döns" mit Kachelofen

Die Curslacker-Kirche "St.Johannis" - (alter Stich)

Interiör der Kirche

Blick auf die Orgel

 

Jeder Platz hatte sein eigenes Kissen mit Namen

  St. Johannis (alter Stich)

Glockenturm der Kirche

Rücktour Kirche-Rieck-Haus

Die letzte Etappe Richtung "Zum Ortkathen"

Schiff auf der Elbe

Wandergruppe auf dem Elbdeich

 

Kaffee-Einkehr "Ortkathen"

  Warten auf die S-Bahn Curslacker Bahnhof  
   

Bilder-Galerie